Jagd

Unser Ziel ist die Entwicklung standortgerechter, stabiler, gesunder und leistungsfähiger Wälder. Dieses Ziel darf nicht durch zu hohe Schalenwildbestände gefährdet werden.

Die Jagd in den Kreisforsten orientiert sich an folgenden Grundsätzen:

  • Die Waldverjüngung und die übrige Vegetation (z.B. krautartige Pflanzen, Hecken, Knicks) müssen sich möglichst ohne Schutzzäunungen gegen Wild entwickeln können.
  • Angestrebt werden an die landeskulturellen Verhältnisse angepasste Wildbestände. Die Bejagung orientiert sich an naturnahen Bedingungen. Zum Beispiel: Pflege und Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen, keine Bejagung oder Beunruhigung von bedrohten Tierarten, Vorrang heimischer Wildarten vor eingebürgerten Arten, störungsarme Jagdausübung usw.
  • Die strukturreichen Wälder und die übrigen Schutzflächen des Kreises bieten dem Wild ausreichend Äsung und Deckung. Dadurch sichert die naturnahe Waldwirtschaft auch die Lebensgrundlagen des Wildes.
  • Wir schützen aktiv bedrohte Tierarten, z. B. Kranich, Schwarzstorch, Seeadler und Otter, indem Brut- und Nistmöglichkeiten geschaffen werden, Besucherlenkung veranlasst wird und die Waldbewirtschaftung auf diese Besonderheiten Rücksicht nimmt.
  • Wir bieten Jägern und Helfern die Möglichkeit, sich an der Jagd in den Kreisforsten zu beteiligen.

 

Hier finden Sie die Jagdnutzungsvorschrift für den Eigenbetrieb Kreisforsten.